Samstag, 25.05.2019 14:12 Uhr

Regensburg setzte sich mit 1:0-Toren durch

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Regensburg, 22.04.2019, 17:36 Uhr
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Jubel bei Jahn Regensburg
Jubel bei Jahn Regensburg  Bild: Sportfoto SSV Jahn Regensburg

Regensburg [ENA] Der Zweit-Ligist SSV Jahn Regensburg setzte sich gegen den abstiegsgefährdeten 1. FC Magdeburg mit 1:0-Toren durch. Damit bleiben die Elbestädter auf dem für sie gefährdeten Relegationsplatz. Die Jan-Elf trumpfte lange Zeit in diesem Match auf, musste jedoch in der letzten Spielphase...

...noch zittern. Der Coach des 1. FC Magdeburg, Trainer Michael Oenning, setzte im Vergleich zum 0:1 gegen Darmstadt 3 Spieler auf die Bank. Das waren Dennis Erdmann, Philip Türpitz und Jan Kirchhoff. Dafür begannen in der Start-Elf Hammann, Müller und Bülter. Der Trainer von Regensburg, Achim Beierlorzer, nahm nur einen Wechsel für seine Start-Elf vor. Für Marco Grüttner musste Oliver Bein auf einen Stammplatz verzichten.

Adamyan gelang kein Tor

Zwar begann Magdeburg mit viel Power, doch die entscheidenden Einschuss-Chancen blieben ihnen verwehrt. Zu sicher stand die Jahn-Elf mit ihrer Deckung. Ihnen gelang es nicht, ihre 3-4 Eckstöße in Tore umzumünzen. Durch ihren vehementen Offensivdrang bildeten sich in der Magdeburger Deckung Lücken. Diese Situation nutzte der schnelle Nationalspieler aus Armenien, Sargis Adamyan, strebte allein auf den FCM-Keeper Alexander Brunst zu, doch der konnte ein frühes 1:0 für die Gastgeber verhindern.

Marco Grüttner erzielte das 1:0

In der zweiten Hälfte der 1. Halbzeit erhöhten die Regensburger ihre Angriffslust. Dagegen minimierten sich die Magdeburger Chancen. Ihnen fehlte die entscheidende Durchschlagskraft im Angriff. Und aus dieser Drangzeit und der besseren Spielanlage gelang den Gastgebern das 1:0 durch Grüttner. Dadurch erhielt Regensburg mehr “Initialzündung”. Besonders viel Gefahr für das Gästetor entwickelten die wendigen Adamyan und Föhrenbach. Nach dem Halbzeitwechsel blieben die Regensburger die gefährlichere Mannschaft.

Mehr Druck durch FCM in der Schlussphase

Doch in der 65. Minute konnte der Jan-Verteidiger, Correira, einen gefährlichen Schuss von Felix Lohkemper noch abwehren. Auch in der 78. Minute verhinderte der selbe Regensburger Verteidiger eine entscheidende Einschussmöglichkeit durch Christian Beck. Den tapfer kämpfenden Magdeburgern gelang auch in den letzten 10 Minuten kein Tor. So blieb es beim 1:0 für die Regensburger.

Trainerstimmen:

Michael Oenning (Magdeburg): “ Wenn es denn stimmt, dass wir 80 % Pass-Quote hatten, 55 % Ballbesitz und 12 Ecken und dann kein Tor schießen – dann ist das ganze Spiel eigentlich schon erklärt. Gerade in der 1. Halbzeit haben wir in den ersten 10 Minuten 3-4 Ecken nicht verwertet. Der Jahn ist eine Mannschaft, die sehr gut im Umkehrspiel ist und es auch bewies. Wir haben gewusst, dass wir uns nicht viele Fehler erlauben dürfen. Doch wir haben dem Gegner in die Karten gespielt. Wir haben wirklich alles versucht. Mit ein bisschen Glück hätten wir noch einen Punkt holen können.”

Achim Beierlorzer (Regensburg): "Am Ende war die Partie noch offen. Das wollten wir eigentlich vermeiden. Immerhin hatten wir in der ersten Hälfte 3 100 %ige Chancen zusätzlich zum Tor. Dass Magdeburg völlig in Takt ist, alles rein schmeißt, unglaublich viel Tiefgang hat, willig ist, alles Mögliche versucht, um dann letzten Endes auch erfolgreich zu sein, das haben wir vorher gewusst und am Schluss erlebt. Mir hat gefallen, mit welcher Dynamik wir in der ersten Hälfte unterwegs waren. Wir wollten mit Mentalität Magdeburg entgegnen. Am Schluss freuen wir uns natürlich über den Sieg zu Ostern."

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